Architektur im Frontend
Architektur braucht keiner.
Bis nichts mehr geht.
Frontend-Architektur ist kein Selbstzweck und kein Schönheitswettbewerb. Sie ist Brandschutz für Systeme, die morgen noch geändert werden müssen.
Mythos Architektur
„Architektur ist überbewertet.“
„Man muss doch nicht in Schönheit sterben.“
„Architekten braucht keiner.“
Vielleicht.
Solange alles klein, klar und stabil bleibt.
Die meisten Systeme bleiben das nur leider nicht.
Architektur wird oft erst dann ernst genommen, wenn ihre Abwesenheit teuer wird.
Vorher klingt sie nach Luxus: zu langsam, zu theoretisch, zu sauber, zu viel Konzept für zu wenig Feature.
Aber schlechte Architektur stirbt nicht spektakulär. Sie macht jede Änderung ein bisschen schwerer, jeden Test ein bisschen fragiler, jede Anforderung ein bisschen gefährlicher — bis irgendwann niemand mehr genau weiß, wo man noch gefahrlos anfassen darf.
Womit willst du anfangen?
Die stumpfe Axt
Werkzeuge werden nicht besser, wenn man sie seltener einsetzt. Über die Kosten von Halbherzigkeit.
Lesen →Sätze, nach denen es teuer wird
Wörter, die in Projekten fallen – und die man danach immer wieder hört.
Lesen →Entscheidungen
DDD, Micro Frontends, CRUD statt Domain – wann was passt und warum das keine rein technische Frage ist.
Lesen →Feldberichte
Was funktioniert wirklich? Aus echten Projekten, mit echter Reibung. Keine Erfolgsmeldungen ohne Kontext.
Lesen →Du bist hier richtig, wenn …
- → du „später sauber machen“ nicht mehr hören kannst
- → dein Architekturdiagramm schöner ist als dein Repository
- → deine Komponente mehr Zustände kennt als dein Projektplan
- → du weißt, dass „nur Frontend“ selten harmlos ist
- → du aufgehört hast zu glauben, dass das nächste Framework alle Probleme löst
Wo willst du tiefer gehen?
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